Blick auf den WDR-Funkturm

 

 

Nachdem Ihr nun etwas über mich, meine Lebensweise und meine Freunde erfahren habt, möchte ich euch zu einer kleinen Exkursion durch meine Lieblingsstadt üDuesseldorf einladen.

Düsseldorf war und ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Mit dieser Stadt verbinde ich viele glückliche Tage, aber auch einige traurige Geschichten, welche nicht desto trotz, sie zu meiner Lieblingsstadt gemacht haben.

Aus diesem Grunde möchte ich euch einige Dinge über Düsseldorf, wie z. B. Ausflugsmöglichkeiten, Restaurants aber auch einige Shoppingmöglichkeiten vermitteln.

Naja, genug der vielen Worte, ich werde einfach mal anfangen zu erzählen, welche Erfahrungen ich in und mit Düsseldorf gemacht habe, was sich lohnt und was weniger.

Einer der ersten Anlaufpunkte, sollte man zum ersten Mal in Düsseldorf sein, ist sicherlich diei Königsallee, von den Rheinländern selbst liebevoll und kurz “Kö” genannt. Diese Straße ist wohl für die wenigsten erschwinglich, da hier meist nur die oberen Zehntausend einkaufen gehen können. Dennoch gibt es hier einige gute Läden, welche ein gutes Angebot auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel bieten. Hier sei z. B. das Einkaufszentrum “Sevens” erwähnt. Dieses liegt zentral auf der Könisallee und beeinhaltet viele gute, aber meist (1) erschwingliche Ladenlokale wie z. B. Saturn (über drei Etagen!), das Depot, indem man viele schöne Dinge für den Haushalt und Garten findet, wie z. B. Geschirr, Deko etc. Dieses ca. 1999 erbaute, futuristisch anmutende Einkaufszentrum bietet neben Geschäften aber auch ein sehr schöne mediteranes Café sowie, im Keller, viele Restaurants und Imbisse. Das Angebot reicht hier von asiatisch bis zu orientalisch.

befindet man sich einmal auf der Kö, ist eines der nächsten Anlaufpunkte das Café Heinemann, eines der ältesten und renomiertesten Cafés in Düsseldorf. Hier läßt es sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen (die Auswahl ist sehr gut, sehr zu empfehlen sei an dieser Stelle die hausgemachte Donauwelle) gut über Gott und die Welt sprechen. Unzählige Prominente wie z. B. Altpräsident Richard von Weizäcker und welche die zu solchen gemacht wurden schmücken den Eingangsbereich dieses Cafés und unterstreichen dessen Wichtigkeit und Prominenz.

Gestärkt von erlesener Backkunst verlassen wir das Heinemann und gelangen vorbei an vielen glitzernden Ladenlokalen zu einer der nächsten Stadtionen, den Shadow-Arkaden. Dieses dem Sevens ähnelndem, jedoch viel kleiner und “kostspieliger” erbauten Gebäude bietet dem gutsituiertem Besucher einige Möglichkeiten sein Geld in mehr oder weniger gute Kapitalanlagen umzuwandeln. So findet das suchende Auge hier Geschäfte wie z. B. ein Uhrengeschäft, ein Bekleidungsgeschäft der großen, bundesvertrenen Gruppe “Ansons” uvm. Ein weiteres “Highlight”, welches im Untergeschoss mit guter japanischer Küche und Preis-Leistungs-Verhältnis aufwartet, ist ein Sushi-Restaurant. Hier findet man eine breite Palette an japanischen Spezitalitäten von traditionellem Sushi, angefangen, welches selbstverständlich aus Fisch besteht bis zu vegetarischem Sushi (mit Pilzen, Kresse etc.) und auch warmen Speisen. Sehr zu empfehlen sei an dieser Stelle auch der Weihnachtsmarkt, der ca. Ende November seine Pforten öffnet und winterliche Stimmung vermittelt.

Eine große Filiale vom Kaufhof rundet die Einkaufsmöglichkeiten ab. Hier findet man vom “gängigen Sortiment” bis zum extravaganten Freizeitspaß für Reiche und solche, die es werden oder sein wollen, was das Herz begehrt. Mit einem letzten Blick auf die “Kö” mit ihren unzähligen Geschäften, ihren Wasserspielen und dem “Duft des Reichtums”, welcher hier allgegenwärtig ist und sich wie ein Schleier auf die Stadt legt, geht es weiter in die Altstadt. Hier bietet sich eine Farbpalette, welche dem kleineren Geldbeutel Genüge tut. Einkaufsmöglichkeiten gibt es zu Hauf. Geschäfte wie Esprit, WOM, Woolworth, Magnus etc. bieten nützliches scheinbar unnützes an und suggerieren dem Kunden “Kauf mich, das macht Dich glücklich”. Einige dutzende Restaurants lassen hier Auswahl und die Entscheidungsmöglichkeit groß werden und somit findet die “Gourmetzunge” genauso ihre Befriedigung genau wie die des “Fastfood-Menschen”. An dieser Stelle sehr zu empfehlen sei das Baan-Thai. Ein asiatisches, genauer thailändisch anmutendes Restaurant mit exotischem Flair. Hier stimmt nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis und die angebotene, reichliche Gerichtpalette, hier stimmt das ganze Umfeld, die Atmosphäre.So kann traditionell auch “auf dem Boden sitzend” speisen, man bekommt viel exotische Drinks und kann so seinen Gaumen wunderbar verwöhnen. An dieser Stelle empfehle ich die Gerichte “Gebratener Reis nach Thai-Art mit Chilli, Basilikum und Schweinefleisch, die Mini-Frühlingsrollen, die Maissuppe und die Hähnchenbrust in Knoblauchsauce mit grünem Pfeffer und Reis. Nach jedem Essen heiße Handwaschlappen zur äußeren und spirituellen Reinigung gereicht. Vielleicht wäre auch ein Sechs-Gänge-Menü zu einem sehr fairen Preis (ca. 30 - 40 Euro) welches an Sylvester angeboten wird eine gute Idee?!

Auch sehr zu empfehlen ist das “Shilla”, ein koreanisches Gasthaus mit edlem Ambiente und einer Vielzahl von traditionellen Gerichten. Hier findet nicht nur der Gaumen des anspruchsvollen Gastes seine Erfüllung, sondern auch dessen Auge. Die koreanische Küche ist sehr gesund und meist karlorienarm. So kann man sich eine gelegentliche Sünde erlauben, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Die Preise sind nicht gerade billig, aber erschwinglich (Menüs ab ca. 14 Euro). Eine weitere, erschwingliche Möglichkeit seinen Hunger zu stillen ist das Las Tapas. Dieses Restaurant mit mediteran anmutendem Flair bietet dem Gast neben spanischer Gemütlichkeit auch großes Repotoir an kulinarischen Genüssen, wie z. B. Pkante Kartoffeln, eine Art Bratkartoffeln mit Dip, Krebsfleisch in Bierteig, Austernpilze mit Knobliauch oder Hünchen mit Knoblauchöl um hier nur einige Beispiele zu nennen. Zu jedem Essen das man hier einnimmt werden frische Oliven und Weißbrot gereicht. Auch der Weinliebhaber kommt hier sicherlich nicht zu kurz. Preise liegen ab ca. 2 - 3 Euro für ein Gericht.

Weiter geht es zur Rheinpromenade herunter. Hier lässt es sich schön flanieren, vorbei an plätscherndem Wasser, bunten Häusern, welche die Vergangenheit Düsseldorfs allgegenwärtig erscheinen lassen und dem munteren Treiben vieler jüngerer und junggebliebener Künstler, welche dem Zuschauer gerne ihre “Künste” und Fähigkeiten zeigen. Hier bekommt man vielleich die Lust auf eine kleine “Schiffsreise” und prompt darauf fällt einem auch schon eines der Werbeplakate ins Auge und suggeriert uns “Steig ein”. “”Die Weisse Flotte Rhein-Ruhr bietet manigfaltige Ausflugsmöglichkeiten an, so kann man ins nahgelegene Kaiserswerth fahren oder auch in die andere große Rheinmetropole und “Konkurrenzstadt” Köln.

 

Blick auf die Rheinpromenade

 

Sie sehen, die Rheinpromenade bietet einige Ausflugsmöglichkeiten, ob zu Land oder auf dem Wasser. Von hier lässt sich das wohl spektakulärste Bauwerk, welches mit seiner Bauform, das Gestern mit dem Heute verbindet, und die Strenge der Staatsgewalt, das Innenministerium des Landes NRW hat hier seinen Sitz, erspüren lässt, innerhalb weniger Gehminuten erreichen. In direkter Verwandschaft befindet sich der Sitz des Westdeutschen Rundfunks, welcher von hier aus seine Sendungen über den Äther schickt, und dessen markantes Bauwerk, der Sendeturm, sich majestätisch über Düsseldorf erhebt. Im Hintergrund erkennt man den Düsseldorfer Hafen, welcher mit zukunftsträchtigen Häusern aufwartet und in dessen Mitte sich z. B. der Einkaufssender QVC befindet.

 

 

 

Der WDR-Funkturm

 

Das “Neue Stadttor” bei Nacht.

Unter der Viezahl der Düsseldorfer Stadtteile ist Oberkassel sicherlich einer der nobelsten und schönsten. Wer hier Attraktionen oder Geschäftslokale mit dem Stil “á la Kö” sucht, wird enttäuscht, wer jedoch Ruhe, ein gemütliches Lokal sucht oder sich an alter Baukunst erfreut wird hier sicherlich Freude an diesem eher außenstehenden Ortsteil von Düsseldorf finden. Hier ist z. B. auch zu empfehlen der kleine aber feine Grill Athen in der Dominikanergasse. Dieser griechische Familienbetrieb offeriert dem Kunden vor allem deftige Speisen, wie z. B. Gyros usw.

Freunde alter Baukunst oder jenen Menschen, die Ruhe und Besinnlichkeit suchen oder sich an den “Freuden der Natur” erfreuen möchten empfehle ich an dieser Stelle das Schloss-Benrath im gleichnamigen Stadtteil. Hier kann man das Schloß, welches fast das gesamte Jahr über ein großes Angebot an Kunstausstellungen bietet bestaunen und bewundern. Ein anschließender Spaziergang durch den Schloßgarten bis runter zum Rhein und evtl. Besuch des Cafés runden den Spaziergang ab. Benrath bietet darüber hinaus noch eine schöne Altstadt und einen nach Künstlern benannten Stadtteil, das sogenannt Musikerviertel. Namenhafte Künstler wie Johann Sebastian Bach, Chopin standen hier Namenspate und hinterließen ihre Spuren.

 

Blick auf das Schloss Benrath.

Machen wir einen großen Sprung auf der Stadtkarte und landen auf der anderen Seiten von Düsseldorf im kleinen Stadtteil namens Stockum. Unspaktulär, langweilig, gewöhnlich würden einige sagen. Darauf würde ich sagen: “Stimmt”. Gebe es hier nicht den Aquazoo. Dieses biologische Kleinod inmitten der großen Stadt ist Heimat vieler exotischer Tierarten. Hier finden sich Fisch, Reptilien und andere Tiere in großer Vielzahl. Der Besucher erhält Einblicke in die Vielfalt der Natur. Es ist gelungender Ausflug, der vor allem bei schlechtem Wetter viel Familien, Pärchen und auch Singles zum Verweilen einlädt. Bei einem angemessenen Preis/-Leistungsverhältnis lassen sich hier viele Stunden verbringen, ohne Stress ohne Hektik und vor allem ohne Langeweile.

Das solls fürs erste gewesen sein. Ich hoffe, ich konnte Euch ein bißchen weiterhelfen und Euch “Lust” auf Düsseldorf machen.

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