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Auf dieser Seite möchte ich Euch einige Naturheilverfahren erläutern, welche sich auch in unserer schnelllebigen und hochtechnologisierten Zeit wieder großer Beliebtheit erfreuen.
Wichtig ist es den Menschen als ganzes zu sehen, d. h. aus einer Verbindung von Körper, Geist und Seele, das vermag die Schulmedizin auf ihrem heutigen Stand leider nicht immer. Dennoch sollten sich meiner Meinung nach Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen um so die Kompletierung der Heilungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Gleichzeitig sollte der Mensch auf präventative Weise dafür sorgen das “Drohmedizin” zu “Frohmedizin” gewandelt wird, d. h. er sollte sich bereits dann um sein körperliches und seelisches Wohl kümmern, wenn erste Anzeichen einer Krankheit auftauchen und nicht erst dann, wenn es bereits zum Ausbruch der Krankheit gekommen ist. So stehen die Heilungschancen, sei es auf schulmedizinischer Weise oder auf alternativem Wege deutlich besser.
Besonders eingehen möchte ich an dieser Stelle auf Behandlungsmöglichkeiten von Ängsten, Depressionen sowie Streß und psychosomatische Leiden. Die hier aufgeführten Informationen entstammen in der Therorie aus diversen Quellen wie z. B. dem Buch “Bachlüten für Kinder”. Praktische Tipps bzw. Erzählungen entstammen meiner eigenen Erfahrungen, welche ich in den letzten Monaten gesammelt habe.
Inhalt:
1. Bachblütentherapie - Einleitung
1.1 Die 38 Blüten - Beschreibung
1.2 Rescue-Remedy-Tropfen
2. Vitamine und Mineralstoffe zur Unterstützung bei Stress
1. Bachblüten - Der Weg zur seelischen
Harmonie
Erfunden wurde diese sanfte Heilmethode, durch den Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936), welcher nach seinem Studium im Jahre 1928 seine Arbeit in einem Krankenhaus der klassischen Homöopathie aufnahm. Dort begann auch die Entdeckung der Bachblütentherapie.
Bach ging davon aus, dass Krankheiten der Ausdruck seelischer Leiden wären und das diese ganzheitlich behandelt werden müssten. Jeder Mensch besitzt ein höheres Selbst, seine Seele, welche den “Lebensplan” des Menschen kennt. Die Natur hat uns so geschaffen, dass jeder von uns einen Lebenssinn in sich trägt, welcher möglichst so weit wie es geht in die Tat umgesetzt werden müsse um sich zu einem vollkommenen Wesen entwickeln zu können. Diesen Weg kennt bereits ein kleines Kind, welches noch nicht einmal sprechen kann.
Nach Dr. Bachs Überzeugung entstehen nun die meisten Krankheiten durch Konflikte zwischen dem “höheren Selbst” und der Persönlichkeit des Menschen. Diesen Schwierigkeiten soll nun mit Bachblüten entgegengewirkt werden.
Jede einzelne der 38 Blüten hat eine eigene Wirkung, welche im nachfolgenden (ausschnittsweise) angesprochen wird. Dem Skeptiker sei gesagt, dass es sich hierbei um kein Placebo handelt, da selbst Kinder, Bewußtlose und Tiere von der Wirkung profitieren und diese können nicht wissen, dass es ihnen besser gehen muß, wenn sie die Tropfen nehmen. Übrigens: Bachblüten sind in jeder gut sortierten Apotheke erhätlich. Eine Selbstmedikation ist möglich, da es nach heutigem Stand keine Nebenwirkungen gibt. Zu empfehlen wäre jedoch der Gang zu eine(m)r erfahrenen Heilpraktiker/in, welche/r die einzelene Blütenmischung zusammenstellen kann, da man oft sich selbst und seine derzeitige “seelische Beschaffenheit” falsch einschätzt.
1.1 Die 38 Blüten - Beschreibung
Aspen - Speziell für Jungfrau-Geborene gegen Angst
Mimulus - Konkrete Ängste z. B. gegen Mäuse, Dunkelheit
und Spinnen, gibt Tapferkeit und Vertrauen
Cherry Plum - Innerliche Abgespanntheit, innerliches “zerreißen”
Angst vor Kontrollverlust
Rock Rose - Große Panik, Suizidgefährdete
Beech - Toleranz, Verständnis für andere, Kritik über sich selbst
Crab Apple - Verdecken gerne, übertriebener Ordnungs/
-Sauberkeitszwang, generell bei Zwängen
Holly - Unterdrückte Wut, Jährzorn gegen sich selbst, geht leicht
an die Decke, “Dampf ablassen”.
Impatiens - ungeduldig, macht lieber alles selbst, es geht nicht
schnell genug
Water Violet - Demut, dienen, haben das Gefühl mit anderen
Menschen nicht in Kontakt zu kommen.
Rock Water - Gönnen sich nichts, bestrafen sich selbst
White Chestnud - Kreisende Gedanken, kommen nicht weiter,
(speziel für Steinböcke, Stiere, Krebs)
Willow - sind verbittert, fühlen sich schlecht behandelt, verhärtet
Gentian - Glauben nicht an das “Schaffen und Gelingen”, brechen
z. B. Diät ab, weil sie am Erfolg zweifeln
Mustard - Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt, launisch
(speziell auch für Krebse)
Gorse - sind verzweifelt, schluchzen und weinen vor
Hoffnungslosigkeit
Sweet Chestnud - Depressionen, fehlt Kraft
Wild Rose - Alles egal, sitzt nur noch rum, Resignation
Clematis fehlt die Realitätsbezogenheit, “Hans guck in die Luft”,
oft auch bei Kindern, sind nicht bei der Sache,
bei Prüfungen, sind unkonzentriert, lassen sich leicht
ablenken
Chestnud Bud - Konzentration
Elm - gegen Blackout z. B. bei Prüfungen
Hornbeam - langweilen sich, weichen Aufgaben aus (z. B. bügeln)
Agrimony - kenne ihren eigenen Seelenzustand nicht, immer
alles bestens nach außen hin, verdecken Gefühle,
niemals ohne Sweet Chestnud und Gorse da sonst
Gedanken kreisen
Larch - kein Selbstbewußtsein, Selbstzweifel
Pine - innere Befreiung, Kritiksucht, Schuldgefühle, Perfektion
Carato - fragen alle um Rat, können sich nicht entscheiden
Sclerantus - können sich nicht entscheiden zwischen Möglichkeit
A und B
Wild Oat - haben sehr viel Talent, fangen alles an - beenden
nichts, schnell ablenkbar
Centaury - können nicht nein sagen
Heather sehr selbstbezogen, wollen immer im Mittelpunkt
stehen, reden gerne über sich
Red Chestnud - machen sich übertriebene Sorgen
Walnut - Für Neuanfänge, sitzen im “alten Leben” fest,
Neubeginn leichter
Honeysuckle - Für Menschen die in Vergangenheit leben (früher
war alles schöner)
Chicoree - bemutern gerne, besitzergreifend
Verwain - wissen alles besser, zwingen anderen Menschen
Meinung auf, dominante Menschen
Vine - drängeln sich vor, drängen Meinung auf,
stäker alsl Verwain, oft Führungskräfte
Oak - geben nicht auf, Tapferer Kämper, Workaholics
Olive - kraftlos, wienen, keine Erngergie, seelisch Körperlich
ausgelaugt, fühlen sich im “Aus”, können nicht mehr.
Star of Bethleheim - kann auch auf Thymusdrüse aufgetragen
werden, bei Schockzuständen
Rescue-Tropfen - bestehen aus Clematis, Rock Rose,
Star of Bethlehem, siehe Punkt 1.2.
1.1 Hilfe in Ausnahmefällen - Die Rescue-
Remedy-Tropfen
Anders als die den “herkömmlichen” Bachblüten, welche nur allmählich und über längeren Zeitraum Veränderungen in unserem Seelenleben hervorrufen, helfen die Rescue-Tropfen in kurzer Zeit, d. h. z. B. nach einem Unfall, bei Prüfungen, Angst vor dem (Zahn)-arzt usw. Diese spezielle Mischung wird aus den Blüten “Clematis”, “Cherry-Plum”, “Impatiens”, “Rock Roses” und “Star of Betlehem” zusammengestelt und sollte nur in akuten Fällen eingenommen werden, bis eine Besserung eintritt, höchstens jedoch ca. 1 Woche, da sonst schlimme Albträume auftreten können. Diese Tropfen kann man sich in der Apotheke mischen lassen, hierzu ist ein Besuch beim Heilpraktiker meiner Meinung nach im Gegensatz zu den “herkömmlichen Mischungen” nicht notwendig. Die Anwendung ist die gleiche, 3 - 4 Mal Täglich 4 - 5 Tropfen unter die Zunge oder in ein Getränk der Wahl. Sollten die Beschwerden andauern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
2. Vitamine und Mineralstoffe zur
Unterstützung bei Stress
Sind Sie häufig ohne erkennbare äußere Umstände gestresst? Leiden Sie unter unerklärlichen Angstzuständen? Sind sie mißlaunig oder ständig müde? Vielleicht steckt ein Defizit an Mineralien oder Vitaminen dahinter.
Viele Menschen wissen nicht, dass durch “ausgelaugte Böden” Gemüse und Obst oft ein Mangel an orthomolekularen Stoffen, d. h. Vitamine, Minerastoffe und Spurenelemente aufweist. Um dieses zu verdeutlichen, betrachten wir es einmal am Beispiel des beliebten Gemüses Brokkoli. In einer Studie, welche von 1985 - 1996 durchgeführt wurde stellte man fest, dass der Gehalt an Kalzium um 68 %, der Gehalt von Folsäure um 52 % und an Magnesium um 25 % zurückging. Aus diesem Grunde ist der Mensch heute nur selten in der Lage seinen Nährstoffbedarf auf natürliche Weise zu decken, da zu dem Rückgang der Inhaltsstoffe zusätzlich noch andere Faktoren wie Zubereitungsart kommen. B-Vitamine, welche in erster Linie für gute Nerven zuständig sind, werden durch zu langes dünsten einfach mit dem Kochwasser “ausgespült” umso verständlicher ist es da, dass Leute, welche sich ständig von Kantinenessen ernähren, nicht selten unter einem Folsäuremangel leiden.
Sie sehen also, man sollte zusätzlich zu einer relativ gesunden Ernährung, mit Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe schaffen. Welche Vitamine und Mineralstoffe bzw. Spurenelemente eine wichtige Rolle besonders im Bereich des vegetativen Nervensystems spielen möchte ich im folgenden darstellen und erklären.
Vitamine:
Vitamin B 1 (Thiamin):
Wichtig u. a. für starke Nerven, geistige Frische, Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Herzfunktion.
Enthalten ist dieses Vitamin z. B. in Schweinefleisch, Vollkornprudukten, Nüssen, Kartoffeln, Leber, Hülsenfrüchte.
Ein Mangel äußert sich durch Konzentrationsmangel, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Reizbarkeit Appetitmangel, depressive Verstimmungen, Herzrythmussstörungen.
Vitamin B 2 (Riboflavin)
Wichtig für die Produktion von Streßhormonen (Adrenalin), Fett- und Eiweißstoffwechsel, Ernergiehaushalt, Zellatmung; gesunde Haut.
Enhalten ist es in Leber, Huhn, Eiern, Milch, Nüssen, Samen, Seefisch, Vollkorngetreide, Salat.
Ein Mangel tritt sehr selten, meist nur bei Unterernährung oder milchfreier Kost auf und äußert sich in brennenden Augen, Risse an Mundwinkeln, Lippen, schuppige Haut, Konzentrationsmangel.
Vitamin B 3 (Niacin).
Wichtig für ein gesunde Nervensystem, Energiebereitstellung, Auf- und Abbau von Fett und Eiweiß, Hirnstoffwechsel, Sauerstoffkapazität des Blutes.
Enhalten in magerem Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse, Weizenkeimen, Bierhefe, Nüssen.
Ein Mangel äußert sich in Müdigkeit, Muskel- und Nervenschwäche, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, schlechte Haut, Durchfall.
Vitamin B 5 (Pantothensäure)
Wichtig u. a. für den Aufbau von Antistresshormonen, Energiehaushalt, Fettabbau, gesunde Haut und Haare.
Enthalten in Innereien, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Eigelb, Grüngemüse, Weizenkleie, Milchprodukten, Gelée royaele.
Mangel äußert sich in Hautschäden, schlechte Wundheilung, Haarausfall, vorzeitig ergrautes Haar, Taubheit und Krämpfe in Gliedmaßen, Lernschwäche, Reizbarkeit.
Vitamin B 5 (Pyridoxin)
Zuständig für den Aminorsäurenaufbau, Blutbildung, Immunsystem, Blutzuckerspiegel, Magensäure, Wasserhaushalt, Nervenarbeit, Natrium- und Kaliumbalance.
Enthalten in Muskelfleisch, Leber, Vollkorn, Weizenkeim, Bierhefe, Fisch, Avocados, Bananen, Hülsenfrüchten.
Mangelsymptome sind schlechte Haut, depressive Verstimmung, Gereiztheit, Haarausfall, Kreislaufstörungen, rissige Mundwinkel, Konzentrationsschwäche, Muskelschwäche.
Folsäure
Wichtig für Nervenstärke, Dynamik, Zufriedenheit und gute Laune, Zellerneuerung, Wachstum, Magen-Darm-Tätigkeit, Leberfunktion, Blutbildung, Appetit.
Enhalten ist Folsäure in Leber, Niere, magerem Fleisch, dunkelgrünem Blattgemüse, Erdbeeren, Käse, Bierhefe, Kartoffeln, Sojabohnen, Milch.
Ein Mangel äußert sich in geistiger Müdigkeit, Unruhe, Angst, Schlafstörungen, mangelnder Lebensfreude, Gedächtnisschwäche, Wachstumsstörungen, Blutarmut.
Vitamin B 12 (Cobalamin)
Wichtig für Blutbildung, Wachstum, Stimmungslage, Nervenstärke, geistige Frische, Energiestoffwechsel, Eisenverwertung, Knochenbua, Muskelarbeit.
Enthalten in Fleisch, Leber, Niere, Fisch, Eiern, Milch, Käse, Hefe.
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